Humboldt-Universität zu Gast an der Universidade de São Paulo

29.04.2015 Präsidenten von Universidade de São Paulo (USP) und Humboldt-Universität treffen sich im Rahmen der Conferências USP zu „Herausforderungen der Globalisierung“

Die Präsidenten der Universität von São Paulo (USP), Marco Antonio Zago, und der Humboldt-Universität zu Berlin, Jan-Hendrik Olbertz, kamen in Begleitung weiterer Mitglieder beider Universitäten am 8. April in der USP in São Paulo im Rahmen einer breiten Öffentlichkeit zusammen, um die Herausforderungen im Bereich der Nachhaltigkeit in den Megastädten zu diskutieren. Die Veranstaltungsreihe „Conferências USP“ mit dem Thema „Herausforderungen der Globalisierung“ wurde diesmal mit dem gemeinsamen „KOSMOS Workshop“, der verschiedene Akteure aus unterschiedlichen Fakuläten der beiden Universitäten miteinander vereinte, durchgeführt. Im Fokus stand die Integration „grüner“ Technologien, die auf die Schaffung und Bewahrung einer nachhaltigen Infrastruktur in urbanen Regionen zielt und dabei sowohl Arbeiten von Lehrenden als auch Studierenden umfasst.

Jan-Hendrik Olbertz, Präsident der Humboldt-Universität, betonte, wie wichtig die Entwicklung gemeinsamer Problemlösungsansätze von USP und HU für die „erfolgreiche Zusammenarbeit – besonders zu Herausförderungen des urbanen Raumes - zwischen Forschung und Lehre“ sei. Er bestätigte die zentrale Bedeutung der Interdisziplinarität für die Förderung der Nachhaltigkeit und Globalisierung: „Zentrales Ziel dieser Forschungskooperationen ist der Austausch von Wissen“. Mit Blick auf die Zukunft ist er davon überzeugt, dass die Probleme nur durch Internationalisierung gelöst werden könnten und betonte die Bedeutung der studentischen Mobilität für den Wissensaustausch sowie der Interaktion von Studierenden mit erfahrenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern.

Präsident Marco Antonio Zago hob die Bedeutung der Partnerschaft zwischen beiden Universitäten hervor und erklärte, dass allein in den letzten drei Jahren bereits mehr als 300 Artikel gemeinsam von der Humboldt-Universität und der USP publiziert wurden. Darüber hinaus betonte er, dass es nicht ausschließlich darum gehe, akademisches Wissen hervorzubringen, sondern auch eine engere Zusammenarbeit auf der Verwaltungsebene voran zu treiben. Auch hier liegt die Interdisziplinarität im Vordergrund, da die unterschiedlichen Forschungsinitiativen über Metropolen und globalem Wandel eine Vielzahl von Fakultäten miteinander verbinde. Er hoffe sehr, dass diese Zusammenarbeit in den nächsten Jahren intensiviert werden und auch Double Degrees und Studierendenaustausch darin integriert werden.

Diese Nachricht basiert auf dem Artikel von Sylvia Miguel, erschienen am 10.04.2015 im Jornal da USP.

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Nina Mikolaschek

Stabsstelle Internationalisierung

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