5.1.2 Krankenversicherung

Jeder Studierende hat die Pflicht, bei der Immatrikulation eine Krankenversicherung nachzuweisen (► 4.3).

Als Student/in können Sie sich bei einer gesetzlichen Krankenkasse bis zum 14. Fachsemester oder bis zum 30. Lebensjahr zum Studententarif versichern lassen. Der monatliche Beitrag für Kranken- und Pflegeversicherung liegt zurzeit bei ca. 90 Euro. Die Zusatzbeiträge variieren je nach Krankenkasse und werden regelmäßig, wenn auch geringfügig, erhöht.

Wenn Sie privat versichert sind, können Sie sich von der gesetzlichen Versicherungspflicht befreien lassen. Diese Befreiung beantragen Sie bei einer gesetzlichen Krankenkasse.

Die Universität kooperiert mit den gesetzlichen Krankenkassen AOK, BARMER, DAK und Die Techniker, die spezielle Ansprechpartner für Studierende haben und im Allgemeinen während der Immatrikulation vor Ort sind.

AOK Nordost - die Gesundheitskasse
Peter Kurowski – Studierendenberater
Hegelplatz 1
10117 Berlin

Tel.: (+49 331) 227 22-46 33 (vom Ausland)
Tel.: 0800 265 08 02-46 33 (gebührenfrei in Deutschland)
E-Mail: peter.kurowski@nordost.aok.de
Web: www.aok-on.de/nordost

BARMER
Martin Nienkarken - Studierendenberater
Axel-Springer-Str. 44-50
10969 Berlin

Tel.: (+49 30) 634 991 389
Tel.: (0800) 333004 101389 (gebührenfrei in Deutschland)
E-Mail: martin.nienkarken@barmer.de
Web: www.barmer.de

DAK Gesundheit Berlin
Paulina Nachman - Studierendenberaterin
Panoramastr. 1
10178 Berlin

Tel.: (+49 30) 99 28 90 72 125
Mobil: (+49 172) 54 07 854
E-Mail: paulina.nachman@dak.de
Web: www.dak.de

Die Techniker
Lutz Matuschke - Studierendenberater
Tel.: (+49 40) 460 65 103 707

E-Mail: lutz.matuschke@tk.de
Web: www.tk.de

Internationale Studierende können sich darüber hinaus mehrsprachige Informationen über Krankenversicherungen in Deutschland auf dem 1A Verbraucherportal sowie bei Deutsche Insurance holen.

Für jeden Arztbesuch ist die Chipkarte der Krankenkasse vorzulegen, bei Programmstudierenden aus EU-Ländern die European Health Insurance Card - EHIC ( 4.3). Bei verordneten Arzneimitteln sind 10 % der Kosten selbst zu zahlen. Zuzahlungen sind von jedem in Höhe von 2% auf das jährliche Brutto-Einkommen zu erbringen. Das gilt u.a. für folgende Leistungen: Zuzahlungen zu Arzneimitteln sowie Zuzahlungen bei Krankenhausaufenthalten. Hat man mit diesen Zuzahlungen die 2%-Grenze überschritten, kann ein Antrag auf Zuzahlungsbefreiung bei der jeweiligen Krankenkasse gestellt werden. Für nähere Informationen wenden Sie sich bitte direkt an Ihre Krankenkasse.

Alle Studierenden mit einer gültigen Krankenversicherung haben das Recht auf freie Arztwahl. Namen und Adressen der Ärzte sind in Branchentelefonbüchern nach Fachgebieten geordnet und im Internet zu finden, z.B. in der Datenbank der Berliner Ärzte.