Internationales Profil

Das internationale Profil der Humboldt-Universität zu Berlin zeichnet sich nicht nur in der Breite und Tiefe seiner internationalen Kooperationen in Forschung und Lehre mit Partnern im Ausland aus. Es bildet sich gleichermaßen in der Internationalität der Forschenden und Studierenden ab: Rund 33.000 Studierende, davon 16 Prozent internationale Studierende, können derzeit von den idealen Rahmenbedingungen des Standorts Berlin und den Vorzügen der traditionell gewachsenen Humboldt-Universität profitieren. Zudem forschen und lehren an unserer Universität rund 420 Professorinnen und Professoren und mehr als 2.000 wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, von denen rund 14% aus dem Ausland kommen. Diese Zahlen unterstreichen den exzellenten Ruf, den die Humboldt-Universität weltweit genießt.

 

Das Times Higher Education World Reputation Ranking, das weltweit das Ansehen von Universitäten in Lehre und Forschung misst, zählt die Humboldt-Universität 2015 im weltweiten Vergleich zu den Top 50 (Platz 41). Im nationalen Wettbewerb konnte die Humboldt-Universität in der Exzellenzinitiative von Bund und Ländern mit ihren international und interdisziplinär ausgerichteten Forschungs- und Lehrschwerpunkten überzeugen.

 

 

Internationalisierung an der Humboldt-Universität gestalten

Die Internationale Agenda der Humboldt-Universität hat das Ziel, die internationalen Perspektiven, Dynamiken und Begegnungen an unserer Universität als kontinuierlichen und nachvollziehbaren Prozess abzubilden und aktiv zu fördern. Die Agenda geht dabei von dem Grundverständnis aus, dass Wissenschaft - Spitzenforschung ebenso wie exzellente Lehre - kein lokales Phänomen ist, sondern eine Frage von Beziehungen, die nicht zwangsläufig mit lokalen Grenzen korrespondieren. Wir sind überzeugt, dass nur eine internationale Perspektive eine Annäherung an zunehmend profunde globale Fragestellungen ermöglicht - und dadurch zum Umgang mit globalen Herausforderungen befähigt.

 

Humboldt Ferngespräche

Mit den Humboldt Ferngesprächen greift die Humboldt-Universität zu Berlin die Themen der Internationalen Agenda auf und setzt Impulse zu aktuellen Fragestellungen der Internationalisierung von Hochschulen. Diese Netzwerk-Veranstaltungen stellen gleichzeitig ein Forum für den Austausch und die Vernetzung von Akteuren aus dem Bereich Internationalisierung und Wissensmanagement dar.

 

Internationale Gäste für Forschung und Lehre

Das ebenfalls im Rahmen der Exzellenzinitiative geförderte KOSMOS-Programm ermöglicht Gastaufenthalte unterschiedlicher Länge und Intensität von internationalen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an der Humboldt-Universität. Es steht in der Tradition Alexander von Humboldts, dessen Kosmos-Vorlesungen, in denen er 1825-1826 seine Forschungsergebnisse präsentierte, einen kulturellen Höhepunkt im Berlin seiner Zeit markierten. Alexander von Humboldt selbst unternahm nicht nur ausgedehnte Forschungsreisen, sondern pflegte ein internationales, multidisziplinäres und generationenübergreifendes wissenschaftliches Netzwerk und unterhielt einen brieflichen Austausch mit über 2500 Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen weltweit.

 

Eine Vielzahl an Partnerschaften

Mit einen großen Netzwerk aus derzeit 375 Partneruniversitäten sowie verschiedenen strategischen Schwerpunktregionen und Profilpartnerschaften hat die Humboldt-Universität im Herzen Berlins eine weltweite Sichtbarkeit und kann am internationalen Puls der Zeit den globalen gesellschaftlichen Wandel wesentlich mitgestalten.