Angebote für geflüchtete Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an der HU

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Geflüchteten bzw. in ihren Herkunftsländern gefährdeten Forscherinnen und Forschern, die sich an die HU wenden, wird nach Möglichkeit schnell und unbürokratisch eine individuelle Beratung zu fachlichen Anschlussmöglichkeiten, Fördermöglichkeiten und ggf. beruflichen Perspektiven an der HU angeboten

Die Humboldt-Universität ist Mitglied des Netzwerks „Scholars at Risk“ (SAR). SAR ist ein internationales Netzwerk, in dem über 400 Hochschulen, Forschungsinstitute und andere Wissenschaftsorganisationen in 39 Staaten zusammenarbeiten. Ziel ist es, gefährdete Forschende zu schützen und vor allem die akademische Meinungsfreiheit zu stärken.

 

 

Philipp Schwartz-Stipendien

Durch eine erfolgreiche Bewerbung im Rahmen der Philipp Schwartz-Initiative kann die Humboldt-Universität aktuell zwei Forschende durch Philipp Schwartz-Stipendien unterstützen. Die Philipp Schwartz-Initiative wurde von der Alexander von Humboldt-Stiftung gemeinsam mit dem Auswärtigen Amt ins Leben gerufen und ermöglicht Universitäten, Fachhochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Deutschland die Verleihung von Stipendien für Forschungsaufenthalte an gefährdete Forscherinnen und Forscher.

Weitere Informationen der Alexander von Humboldt-Stiftung

 

Mitarbeit in DFG-Projekten

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) bietet geflüchteten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern verschiedener wissenschaftlicher Qualifikationsstufen Möglichkeiten der Mitarbeit in laufenden DFG-Projekten an: Forschungsprojekte, die bereits von der DFG gefördert werden, können Anträge für zusätzliches Personal stellen und damit eine Einbindung geflüchteter Forschender ermöglichen.

Weitere Informationen der Deutschen Forschungsgemeinschaft

 

Zusatzförderung durch die VolkswagenStiftung

Die VolkswagenStiftung bietet ebenfalls eine zusätzliche Antragsmöglichkeit zur Förderung geflohener Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an: Forschende, die aktuell bereits von der VolkswagenStiftung gefördert werden, können in Ergänzung zu ihrem jeweiligen Forschungsvorhaben Mittel von bis zu 200.000 EUR zusätzlich beantragen, um geflohene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in ihr bestehendes Projekt zu integrieren.

Weitere Informationen der VolkswagenStiftung

 

Kontakt

Inse Böhmig

Stabsstelle Internationalisierung

Zentrale Ansprechpartnerin HU-Initiativen "Refugees Welcome"

Tel.: +49 030 2093-20092

inse.boehmig@hu-berlin.de