Angebote für geflüchtete Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an der HU

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Geflüchteten bzw. in ihren Herkunftsländern gefährdeten Forscherinnen und Forschern, die sich an die HU wenden, wird nach Möglichkeit schnell und unbürokratisch eine individuelle Beratung zu fachlichen Anschlussmöglichkeiten, Fördermöglichkeiten und ggf. beruflichen Perspektiven an der HU angeboten

Die Humboldt-Universität ist Mitglied des Netzwerks „Scholars at Risk“ (SAR). SAR ist ein internationales Netzwerk, in dem über 400 Hochschulen, Forschungsinstitute und andere Wissenschaftsorganisationen in 39 Staaten zusammenarbeiten. Ziel ist es, gefährdete Forschende zu schützen und vor allem die akademische Meinungsfreiheit zu stärken.

 

 

Philipp Schwartz-Stipendien

Durch eine erfolgreiche Bewerbung im Rahmen der Philipp Schwartz-Initiative kann die Humboldt-Universität aktuell drei Forschende durch Philipp Schwartz-Stipendien unterstützen. Die Philipp Schwartz-Initiative wurde von der Alexander von Humboldt-Stiftung gemeinsam mit dem Auswärtigen Amt ins Leben gerufen und ermöglicht Universitäten, Fachhochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Deutschland die Verleihung von Stipendien für Forschungsaufenthalte an gefährdete Forscherinnen und Forscher.

Bis zum 15. Mai 2018 können Anträge für die 4. Ausschreibungsrunde der Philipp Schwartz-Initiative eingereicht werden.

Weitere Informationen der Alexander von Humboldt-Stiftung

 

Mitarbeit in DFG-Projekten

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) bietet geflüchteten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern verschiedener wissenschaftlicher Qualifikationsstufen Möglichkeiten der Mitarbeit in laufenden DFG-Projekten an: Forschungsprojekte, die bereits von der DFG gefördert werden, können Anträge für zusätzliches Personal stellen und damit eine Einbindung geflüchteter Forschender ermöglichen.

Weitere Informationen der Deutschen Forschungsgemeinschaft

 

Zusatzförderung durch die VolkswagenStiftung

Die VolkswagenStiftung bietet ebenfalls eine zusätzliche Antragsmöglichkeit zur Förderung geflohener Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an: Forschende, die aktuell bereits von der VolkswagenStiftung gefördert werden, können in Ergänzung zu ihrem jeweiligen Forschungsvorhaben Mittel von bis zu 200.000 EUR zusätzlich beantragen, um geflohene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in ihr bestehendes Projekt zu integrieren.

Weitere Informationen der VolkswagenStiftung

 

Einstein-Gastprofessuren und Einstein Junior Scholarships

Mit zwei zeitlich begrenzten Sonderprogrammen EINSTEIN-GASTPROFESSUREN und EINSTEIN JUNIOR SCHOLARSHIPS bietet die Einstein Stiftung zur Stärkung der Wissenschaftsfreiheit und der internationalen Kooperation, weltweit bedrohten oder in ihrer Arbeit eingeschränkten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Möglichkeit, für bis zu zwei Jahre in Berlin wissenschaftlich tätig zu sein.

Weiterführende Information der Einstein Stiftung

 

 

Kontakt
 
Sarah Hartmann
 
Stabsstelle Internationalisierung
 
Unter den Linden
10099 Berlin
Raum 2046
 
Tel.: +49 30 2093-20092