Finanzierungsnachweis

Im Rahmen des Visaservice für internationale Studierende an der HU geben wir euch (als an der HU immatrikulierte Studierende) Hinweise, welche Unterlagen wir von euch zum Einreichen beim Hochschulservice des Berliner Landesamts für Einwanderung (LEA) benötigen. Dies hilft euch aber auch, wenn ihr persönlich zum Landesamt für Einwanderung gehen möchtet.

Wie könnt ihr also nachweisen, dass ihr über ausreichende Mittel zur Finanzierung eures Lebensunterhalts verfügt?

Der Betrag, den internationale Studierende zur gesicherten Finanzierung ihres Lebensunterhaltes nachweisen müssen, wird regelmäßig an die BaföG-Erhöhungen angepasst. Damit hat sich zum 1.10.2019 der nachzuweisende Betrag von bislang 720 Euro monatlich auf 828 Euro erhöht. Auf das Jahr gerechnet sind das 9.936 Euro.

1. Sperrkonto:

Wenn ihr für die Beantragung eures Visums ein Sperrkonto eröffnet habt, bringt uns bitte das Schreiben der jeweiligen Bank mit. Falls ihr aus einem Land kommt, aus dem man zu Studienzwecken ohne Visum eingereisen kann, müsst ihr hier ein Sperrkonto mit dem notwendigen Betrag einrichten.

N.B.: Wenn ihr plant, weniger als 12 Monate in Deutschland zu bleiben, dann hinterlegt die Summe der Monate x 828 EUR. Zum Beispiel muss ein/e Student/in, welche/r für sechs Monate in Deutschland ist, lediglich (6 x 828 EUR) 4.968 EUR nachweisen.

Für weitere Informationen zu Sperrkonten, siehe: www.auswaertiges-amt.de/de/sperrkonto/375488.

2. Verpflichtungserklärung:

Ihr könnt uns die Verpflichtungserklärung einreichen, die ihr der deutschen Botschaft bzw. dem Konsulat in eurem Heimatland zur Visabeantragung vorgelegt habt.

Falls ihr später eine Verpflichtungserklärung in Deutschland ausstellen lassen wollt, beachtet bitte folgenden Link: https://service.berlin.de/dienstleistung/326540/

3. Stipendium:

Falls ihr ein Stipendium erhaltet, reicht bitte eure Stipendienbescheinigung bei uns ein. Auf dieser muss ersichtlich sein, in welchem Umfang ihr gefördert werdet und bis wann ihr finanzielle Unterstützung erhaltet. Eure Aufenthaltserlaubnis wird im Allgemeinen nur bis zum Ende der Förderzeit bewilligt.

Diejenigen, die eine Förderung aus öffentlichen deutschen Mitteln erhalten (z.B. DAAD-Stipendium oder ERASMUS-Stipendium) bezahlen keine Bearbeitungsgebühren beim Landesamt für Einwanderung.

Begründete Verlängerungen des Aufenthaltes nach Auslaufen des Stipendiums sind möglich, aber hier muss eine Finanzierung aus eigenen Mitteln nachgewiesen werden.

4. Bürgschaft von euren Eltern:

Ihr könnt euch von euren Eltern oder anderen nahestehenden Personen formlos bestätigen lassen, dass sie euch für die Dauer eures Studiums in Deutschland monatlich mit mindestens 828 Euro unterstützen werden. Zusätzlich zu diesem Schreiben müsst ihr eine Kopie des Passes sowie den Gehaltsnachweis der letzten drei Monate (oder die Kontoauszüge der letzten drei Monate) der unterzeichnenden Person vorlegen.

5. Arbeitsvertrag (nur bei Verlängerung des Aufenthaltstitels):

Wenn ihr euch teilweise oder vollständig durch Erwerbstätigkeit finanziert, könnt ihr als Nachweis eine Kopie eures aktuellen Arbeitsvertrages (sowie evtl. Verlängerungen) bei uns einreichen. Dabei ist ein Arbeitsvertrag nur anzurechnen, wenn ihr euch bereits außerhalb der Probezeit befindet. Bitte beachtet auch, dass ihr (im Allgemeinen) als Drittstaatler nicht als Selbstständige tätig sein dürft und außerdem wöchentlich nicht mehr als 20 Stunden neben dem Studium arbeitet. Sollte euer monatliches Einkommen weniger als 828 Euro betragen, müsst ihr die fehlende Summe zusätzlich nachweisen.

6.  Ersparnisse auf eurem Konto (nur bei Verlängerung des Aufenthaltstitels):

Bei einer Verlängerung der Aufenthaltserlaubnis müssen die Kontoauszüge der letzten sechs Monate eingereicht werden.

 

Kontakt

Visaservice
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